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Beschreibung der Gemeindewappen bis 31.12.2014

Gemeindewappen Marktgemeinde Straden
 

Straden

Entwurf: OSR Hermann Wiedner, verliehen am 5.6.1972

"Im blauen Schild unter silbernem, mit zwei Paar gekreuzten Säbeln belegtem Schildhaupt drei weiße, aus einem goldenen gezinnten Schildfuß wachsende Türme, deren mittlerer kleinerer mit einem roten Zeltdach, beide seitlichen mit roten Zwiebelhelmen ausgestattet sind." LGBl. 53/1972

Das Schildhaupt deutet auf die Abwehrkämpfe hin, welche der Ort gegen die Türken und Kuruzzen und in diesem Jahrhundert im Jahre 1945 zu bestehen hatte. Das Wappenbild selbst stilisiert die charakteristische Ansicht des hochgelegenen Ortes mit seinen drei Kirchtürmen und vier Kirchen.

Krusdorf

Entwurf: Dr. Heinrich Purkarthofer, verliehen am 14.6.1982

„In Rot ein durchgebogener silberner Schildfuß, aus dessen Enden auf- und einwärts sich zwei berührende silberne Rosen wachsen.“ LGBl. 36/1982  

Bescheidenheit zeigt der nur schmal mit Silber, dem Metall der Läuterung, beschlagene rote Schild. Der durchgebogene Schildfuß weist auf die Tallage von Krusdorf und Grub, die sich mit dem Zeichen der Krugsdorfer und dem Sinnbild der hl. Maria, „der Rose unter den Dornen“ – ihr sind beide Dorfkapellen geweiht - verbinden.

Hof bei Straden:

verliehen am 8.8.1971

„In einem von Weiß zu Grün geteilten Schild oben zwei rote bäuerliche Tonkrüge, unten ein goldener Maiskolben mit vier entfalteten silbernen Deckblättern.“ LGBl. 126/1971

Im Wappen, seine Farbgebung enspricht den steirischen Landesfarben, sind oben zwei bäuerliche Tonkrüge zu sehen, die im Volksmund Plutzer genannt werden. Mit diesen Gefäßen wurde das besondere Wasser aus den Heilquellen des Johannisbrunnens nach Hause getragen. Der Maiskolben im unteren Feld deutet auf den agrarischen Charakter der Gemeinde hin.

Stainz bei Straden

Entwurf: Bgm. Friedrich Haas, Gemeinderäte und Vertreter des Stmk. Landesarchivs

   gemalt von Josef Lackner aus Marktl, verliehen am 10.11.1974

 

„Ein goldenes, aus fünf Garben gebundenes Böckl (Roggengetreideschober) im grünen Schild mit einem Schildfuß bestehend aus einem schmalen blau gefluteten Silberbalken über einer roten schwarzgefugten Ziegelmauer.“ LGBl. 113/1974

Das goldfarbene und auf einem grünen Feld dargestellte, aus fünf Garben bestehende Roggengetreideböckl soll die im Jahre 1948 zur Gemeinde Stainz bei Straden zusammengelegten fünf Katastralgemeinden Dirnbach, Stainz, Muggendorf, Karbach und Sulzbach symbolisieren. Der geflutete Silberbalken deutet den durch das gesamte Gemeindegebiet in Nord-Süd-Richtung fließenden Sulzbach an. Die am Schildfuß dargestellte Ziegelmauer versinnbildlicht den Wiederaufbau ab dem Jahre 1945.